Identitätsschwachsinn: Foucault

In genau diesem Bereich bin ich von bestimmten Bewegungen (…) nicht immer richtig verstanden worden. Obwohl es von einem taktischen Gesichtspunkt aus zu einem bestimmten Zeitpunkt wichtig ist, sagen zu können: „Ich bin homosexuell“, darf man meiner Ansicht nach Fragen zur sexuellen Identität nicht längerfristig und im Rahmen einer breiten Strategie stellen. Es geht also in dem Fall nicht darum, die eigene sexuelle Identität zu bekräftigen, sondern die Aufforderung zur Identifikation mit der Sexualität zurückzuweisen. Man muss es zurückweisen, der Verpflichtung zur Identifikation mittels und mit Hilfe einer bestimmten Form von Identität nachzukommen.

Michel Foucault – Dits et Ecrits. Schriften 1980 – 1988, Vierter Band, Suhrkamp, 2005, S. 816

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Man-Tau: Linke-Mythos-Kitsch

Lesen! Lesen! Lesen!

Hätten zynische Rechte U-Boote in die Linke einschleusen wollen, die linke Politik möglichst nachhaltig unmöglich machen – dann hätten sie wohl eben die religiös grundierte Identitätspolitik erfunden, von der die heutige postmoderne Linke leider weithin geprägt ist.

Es ist kein Wunder, dass die identitäre Linke gerade mit ihren Idiotien, mit ihrer absurden Fixierung auf Rassenpolitik, ihrem Holzhammer-Feminismus, ihrer selbstbezogen-elitären Diskursverweigerung und ihrer unverhohlenen Begeisterung für politische Gewalt im politischen und medialen Establishment wohlgelitten ist: Eine linke Politik lässt sich kaum nachhaltiger diskreditieren als durch diese farcehafte Kopie.

Digitalpakt – Wer wurde denn da gewählt?

Digitalpakt – Wer wurde denn da gewählt?

Heise berichtet über den neuen Digitalpakt. Demnach soll das Geld für WLAN etc ausgegeben werden. Die mobilen Endgeräte sollen von den Schülern selbst mitgebracht werden.

Das folgt einer klaren inneren Logik.

  • Die Lehrer haben eh genug Zeit, da können sie auch 20 verschiedene Endgeräte pro Klasse betreuen.
  • Die Eltern haben immer genug Geld um ein entsprechend aktuelles Endgerät zu stellen.
  • Alle Studien haben ja gezeigt, dass Digitalisierung im Klassenzimmer sehr hilfreich für den Wissenserwerb ist.

Die einzige Frage ist doch: Wen hat Deutschland da letztes Jahr gewählt?

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Feminismus und Macht

Da der moderne Feminismus nur Macht und Machtgefälle kennt, wird auch alles darauf reduziert.
Sieht man sehr schön an Quotenregelungen: es wird nur von Männern mit Macht gesprochen aber nicht davon, dass diese Männer auch Kompetenz hätten. Kompetenz taucht in dieser Diskussion nicht auf!
Ist aber auch kein Wunder, da man mit Feminismus (Gender Studies) auch keine Kompetenz erwirbt, sondern nur moralische Macht in Form von Deutungshoheit.